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Wohnen mit Holz
Lebendiger Naturstoff
Holz lebt – deshalb wohnen wir so gern mit ihm zusammen. Es nimmt Wärme und Feuchtigkeit auf, gibt sie wieder ab und verbessert so das Raumklima. Mit den Jahren verändert sich auch das Aussehen von Holz: Es dunkelt unter Lichteinfluss nach. Während
Kunststoff unansehnlich altert, bekommt Holz eine schöne Patina. Kenner wissen diese Eigenschaften zu schätzen und nehmen kleine Unregelmäßigkeiten und Farbspiele gerne in Kauf, denn das macht jedes Möbel zum Unikat. Hundert Holzarten gibt es im Möbelbau, da kann jeder für sich die passende finden.

Dunkles für große Räume
Welches Holz ist das Richtige? Dunkel wie Nussbaum, Wenge oder Mahagoni? Oder hell wie Ahorn, Birke, Erle? Es kommt darauf an, welche Wohn-Atmosphäre geschaffen soll: Wer es heimelig mag, für den ist dunkles Holz eine gute Wahl. Es wirkt beständig und solide, ist Blickfang und optischer Anker zugleich. Für große Zimmer ist das perfekt, weil es den Raum klar strukturiert. Für kleine Wohnungen sind dunkle Holzmöbel schnell zu wuchtig, deswegen sollte man lieber nur wenige und ausgewählte Stücke platzieren. Oder tricksen wie der Innenarchitekt: offene Regale statt geschlossener Schrankwände. Und helle Wohnfarben dagegen setzen, am elegantesten: einfaches Weiß.

Helles für kleine Zimmer
Optisch eher ein Leichtgewicht ist helles Holz. Es weitet den Raum, reflektiert das Licht, ist trotzdem von warmer Sinnlichkeit. Die Skandinavier haben diesen raffinierten Mix schon lange für sich entdeckt. „Blondes“ Holz passt sich auch engeren Wohnverhältnissen problemlos an, lässt sich genauso gut kombinieren mit zarten Pastelltönen wie mit kräftigen Wohnfarben.

Extra-Tipp: die beste Pflege für Holzmöbel
Offenporiges Holz kann „atmen“, wirkt Raum klimatisierend. Es ist antistatisch und zieht wenig Staub an – für Allergiker ideal. Zum Reinigen reicht ein trockenes Tuch – aber nicht aus Mikrofaser, denn diese rauen die Holzfasern auf. Ist die Oberfläche gewachst oder geölt, ein bis zweimal im Jahr nachbehandeln, damit der Schutz erhalten bleibt. Bei lackierten Flächen reicht der Staublappen aus, für eine gründlichere Reinigung eignet sich am besten ein nebelfeuchtes Tuch. Und keine aggressiven Möbelpolituren oder Sprays verwenden – die greifen den Lack an.

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