Wenn draußen die Temperaturen sinken, schmeckt heißes Sauerkraut besonders gut. Doch entgegen vieler Rezeptempfehlungen gilt auch bei frischem Sauerkraut die Devise so kurz wie möglich erhitzen. 20 bis 30 Minuten Garzeit genügen. Vorteilig ist außerdem, kurz vor dem Servieren noch etwas rohes Sauerkraut unter zu mischen. Sauerkraut als eines der wertvollsten Wintergemüse enthält viele wichtige Inhaltstoffe, darunter auch hitzeempfindliche Substanzen. Daher lohnt es sich, Sauerkraut schonend zu garen. Auch Wässern schadet den sensiblen Inhaltstoffen.
Eine Portion von 200 Gramm Sauerkraut deckt 40 Prozent der empfohlenen Zufuhr an Vitamin C, das bekanntlich gerade im Winter zur Stärkung der Abwehrkräfte gefragt ist. Auch punktet Sauerkraut mit beachtlichen Mengen an Folat, einem Vitamin, das für die Zellteilung und -bildung notwendig ist – erwähnenswert deshalb, weil nur 16 Prozent der Männer und zehn Prozent der Frauen die empfohlenen Zufuhrmengen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
(DGE) erreichen. Dazu fördert Sauerkraut dank Ballaststoffen und Milchsäure die Verdauung ausgesprochen effektiv und wirkt so quasi als Schornsteinfeger des Körpers.
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